{"id":1360,"date":"2013-10-01T17:56:12","date_gmt":"2013-10-01T15:56:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.m-momente.de\/blog\/?p=1360"},"modified":"2013-10-01T17:55:34","modified_gmt":"2013-10-01T15:55:34","slug":"monitor-kalibrieren-kontraste","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.m-momente.de\/blog\/?p=1360","title":{"rendered":"Monitor Kalibrieren &#8211; Kontraste"},"content":{"rendered":"<p>Vorweg m\u00f6chte ich einmal schreiben, dass dieser Artikel hier keineswegs daf\u00fcr gedacht ist, eine 100% genaue Kalibrierung des Monitors zu bekommen! Daf\u00fcr gibt es andere, teilweise hardwareunterst\u00fctzte M\u00f6glichkeiten, die dann auch einiges an Geld kosten. Dieser Artikel soll die Grundgedanken der Monitorkalibrierung erkl\u00e4ren und den Sinn dahinter verst\u00e4ndlich machen.<\/p>\n<p>Wir betrachten gerne Bilder online und machen das inzwischen auf den verschiedensten Ger\u00e4ten: PC, Laptop, Tablet, Handy und was da sonst noch so alles kommen mag. Diese Ger\u00e4te haben momentan alle eine Hintergrundbeleuchtung, was zum ersten Problem f\u00fchrt.<\/p>\n<p>Drucken\/Belichten wir nun Bilder auf Papier oder auf ein anderes Tr\u00e4germedium, werden die Bilder nicht mehr von hinten beleuchtet. Wir gehen von den selbstleuchtenden Bildpunkten zu Pigmenten, die Licht reflektieren. Wenn nicht genug Licht vorhanden ist, das von den Pigmenten reflektiert werden kann, wirken gedruckte Bilder dunkler als auf dem Monitor.<\/p>\n<p>Kommen wir zu dem, was wir machen k\u00f6nnen um Bilder m\u00f6glichst so anzeigen zu lassen, wie sie &#8222;wirklich&#8220; aussehen. Als erstes geht es um die Kontraste, die von einem Bildschirmmedium dargestellt werden. Diese kann man gut per Auge einstellen. Der Grauverlaufsstreifen unten stellt einen Verlauf von rein wei\u00df bis rein schwarz da. Wenn alle Abstufungen gut erkennbar sind, kann man davon ausgehen, dass der Monitor zumindest in den Kontrasten ann\u00e4hernd passend eingestellt ist.<\/p>\n<p>Kontraste<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1361\" alt=\"SWFarbkalibrierung\" src=\"http:\/\/www.m-momente.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/SWFarbkalibrierung.png\" width=\"662\" height=\"35\" srcset=\"http:\/\/www.m-momente.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/SWFarbkalibrierung.png 662w, http:\/\/www.m-momente.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/SWFarbkalibrierung-300x15.png 300w, http:\/\/www.m-momente.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/SWFarbkalibrierung-500x26.png 500w\" sizes=\"(max-width: 662px) 100vw, 662px\" \/><\/p>\n<p>Sollte sich am Anfang im wei\u00dfen Bereich oder am Ende im Schwarzbereich keine Abstufung erkennen lassen, kann es helfen, die Monitoreinstellungen zu ver\u00e4ndern. Kontrast und Helligkeit sind hier die Einstellungen, die man anpassen sollte. Meist sind Monitore viel zu hell eingestellt um dem hellen Raumlicht zu trotzen. Das kann auf Kosten des Kontrastes gehen.<\/p>\n<p>Die Farben stimmen nun aber meist noch nicht. Hier wird es eher schwierig und meine pers\u00f6nliche Meinung ist, dass man die Farben als normaler Nutzer am besten gar nicht anfassen sollte. Vermeiden sollte man allerdings Monitoreinstellungen wie &#8222;Warm&#8220; oder &#8222;Cool&#8220;. Die Standardeinstellung, oder wenn vorhanden &#8222;sRGB&#8220;, gibt doch meistens schon passende Farben, die nicht \u00fcberzogen sind.<\/p>\n<p>Weitere Gr\u00fcnde, warum sich eine Farbeinstellung beim Normaluser nicht lohnt, gibt es viele. Monitore altern mit der Zeit und wenn man ernsthaft perfekte Farbwiedergabe ben\u00f6tigt, muss man in gewissen Abst\u00e4nden immer wieder nachkorrigieren. Ein Monitor \u00e4ndert je nach Helligkeit der Hintergrundbeleuchtung seine Farbdarstellung, Raumlicht und auch die Einrichtung\/Wandfarbe eines Raumes sorgt daf\u00fcr, dass unsere Augen Farben verf\u00e4lscht wahrnimmen. Dazu kommt das sich \u00e4ndernde Licht zu verschiedenen Tageszeiten, welches unterschiedliche Farbtemperaturen hat, die wiederrum die Farbgebung des Raumes beeinflussen. Nicht ohne Grund wird die Betrachtung von Drucken oft in spezielen R\u00e4umen ohne Fenster mit Normlicht durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Welche graue Fl\u00e4che wirkt heller?<img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1364\" alt=\"optische Taeuschung\" src=\"http:\/\/www.m-momente.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/optische-Taeuschung.jpg\" width=\"784\" height=\"298\" srcset=\"http:\/\/www.m-momente.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/optische-Taeuschung.jpg 784w, http:\/\/www.m-momente.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/optische-Taeuschung-300x114.jpg 300w, http:\/\/www.m-momente.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/optische-Taeuschung-500x190.jpg 500w\" sizes=\"(max-width: 784px) 100vw, 784px\" \/><\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich die auf schwarzem Hintergrund. Und ja, die ist genau so hell wie die vor wei\u00dfen Hintergrund. Unsere Augen passen sich hier einfach so an, dass wir Unterschiede in den grauen Fl\u00e4chen sehen, wo keine sind. Diese optische T\u00e4uschung ist ein sch\u00f6nes Beispiel daf\u00fcr, dass Bilder anders wirken, wenn wir sie vor hellen oder dunklen Hintergr\u00fcnden betrachten &#8211; zu diesen Hintergr\u00fcnden geh\u00f6ren sicherlich der Rand des Monitors, die Wand dahinter und alles, was sonst in unserem Sichtfeld steht, wenn wir Bilder betrachten.<\/p>\n<p>Eine exakte Farbkallibrierung lohnt also eigentlich nur dann, wenn wir den Raum auch dementsprechend herrichten.<\/p>\n<p>F\u00fcr all diejenigen, die trotzdem ihre Farben am Monitor einstellen wollen, gibt es einige M\u00f6glichkeiten im Hardwarebereich. Dann sollte man sich aber die Frage stellen, wieviel man f\u00fcr solch eine Kallibrierung ausgeben muss und ob es dann nicht auch ratsam ist, beim Bilderbetrachten lieber die Fenster abzudunkeln, die Wand hinterm Monitor in grau zu streichen und sich eine Normlichtlampe anzuschaffen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vorweg m\u00f6chte ich einmal schreiben, dass dieser Artikel hier keineswegs daf\u00fcr gedacht ist, eine 100% genaue Kalibrierung des Monitors zu bekommen! Daf\u00fcr gibt es andere, teilweise hardwareunterst\u00fctzte M\u00f6glichkeiten, die dann auch einiges an Geld kosten. 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